Gott der Gnade

Dann sprach der Herr zu Mose und Aaron: “Nehmt mit euren beiden Händen Ruß aus einem Ofen. Mose soll ihn vor den Augen des Pharaos in die Luft werfen. Der Ruß wird sich als feiner Staub über ganz Ägypten ausbreiten und an Menschen und Tieren schlimme Hautgeschwüren ausbrechen lassen.“ 2. Mose 9,8-9

Durch die Hände eines Propheten kommt Unheil. Darf Gott über jemanden überhaupt ein Unheil bringen? Gott der Gnade weiterlesen →

Freundschaft

Sanfte (hebr. brennende) Worte können ein böses Herz verbergen, so wie eine Silberglasur einen gewöhnlichen Tontopf überzieht.  Sprüche 26,23 

Wahrscheinlich hatte jeder schon Mal „Scheinmenschen“ kennengelernt. Sie sagen uns, wie schön, dass ich dich kenne und mit dir befreundet sein kann (vielleicht nicht direkt). Wenn aber eine Konfliktsituation entsteht, zeigen sie ihr wahres oder zweites Gesicht und erzählen überall wie schlimm der gute Freund ist und wie enttäuscht sie sind. Freundschaft weiterlesen →

Gott im Alltag

Obwohl sie von Gott wussten, wollten sie ihn nicht als Gott verehren oder ihm danken. Stattdessen fingen sie an, sich unsinnige Vorstellungen von Gott zu machen, und ihr Verstand verfinsterte sich und wurde verwirrt. Römer 1,21

Wissen wir von Gott? Viele Menschen ahnen, dass es ein Gott gibt. In Todesangst schreit jeder Mensch unwillkürlich innerlich zu Gott und sucht seine Hilfe. Die Bibel sagt, dass die Menschen den unsichtbaren Gott in seiner Schöpfung klar erkennen können. „Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben“ Römer 1,20
Was machen wir mit diesem Wissen über Gott? Wir ahnen, dass wir andere Prioritäten im Leben setzen und unser Leben nach ihm ausrichten sollen, aber die alltäglichen Sorgen und Routine bringen diese Gedanken zum Schweigen. So leben wir mit Erwartung, dass eines Tages etwas ändern wird, aber nicht heute. Heute habe ich viel zu tun. Unser Leben verläuft ohne Ausrichtung und ohne Ziel. Ist es eine Entschuldigung für uns? Haben wir die Möglichkeit, uns hinzusetzen und innere Inventur durchzuführen? Haben wir die Möglichkeit bei einem einsamen Spaziergang mit Gott zu reden und ihn zu fragen, warum bin ich eigentlich auf dieser Erde?
Ich will heute mein Leben auf Gott ausrichten und um seine Führung und Leitung bitten. Was verändert sich dabei? Was wird heute anders sein? Gott wird mein Begleiter, aber eigentlich wird der Tag genauso verlaufen wie alle andere. Am nächsten Tag bitte ich Gott nochmal mein Begleiter zu sein und übernächsten Tag auch. Ich erzähle ihm abends über meine Gedanken, Sorgen, Freuden und bitte meinen Schlaf zu bewachen. Ich danke ihm für das Essen, für das warme Bett, für die Wohnung, für die Versorgung. Alles, was uns umgibt, ist ein Ausdruck Gottes Liebe zu uns, leider in unserem Zwang mehr zu besitzen, mehr zu erleben, übersehen wir, wie reich wir sind. Wenn wir jeden Tag einen Raum diesen Gedanken geben, so werden wir immer mehr von Gottes Gegenwart erfüllt und dadurch kommen auch andere Prioritäten in unser Leben. Heute fange ich an, nach Gott zu suchen und meine Gedanken nach ihm auszurichten. Er lässt unser Leben nicht unverändert. Sein Geist wird uns die geistlichen Augen öffnen, was wirklich wichtig und was unnötig ist. Sein Frieden wird uns Ruhe geben. Das heißt nicht, dass wir ganzen Tag wie Mönche im Gebet verbringen. Das heißt, dass wir genügsam und dankbar werden, dass wir nicht mehr gleichgültig an anderen Menschen, die uns brauchen, vorbeikommen, dass wir unsere versteifte Pläne ändern und stehen bleiben und einer älteren Dame zu hören, die über ihre Knie Schmerzen erzählt. Gott ist alltäglich und doch gewaltig und allmächtig, aber er ist so gerne in unseren „kleinen“ Sorgen bei uns. Wenn wir mit einem kleinen Kind spazieren gehen, dann beobachtet das Kind eine Ameise und einen Vogel. Es bleibt überall stehen und schaut, was auf der Erde liegt. Das kann uns natürlich ärgern, aber wir können uns darauf einlassen, die Welt mit den Augen des Kindes zu sehen. So ist auch Gott. Er möchte diese Welt mit unseren Augen sehen und mit uns stehen bleiben und in uns hineinhören.
Lasst uns jeden Tag einen Raum in unseren Gedanken der Gottes Liebe geben. Und mit der Zeit wird unser Herz von Gottes Liebe erfüllt und sogar zu anderen Menschen fließen. Wir sind Gefäße des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist macht uns lebendig und offenbart uns die Geheimnisse Gottes, die in unseren Herzen noch vor der Erschaffung der Welt versteckt wurden. Sie sind wie eine ungeöffnete verstaubte Schatztruhe. Wer nimmt sich Zeit und fängt an, die Schätze der Gottes Liebe in seinem Herzen zu entdecken? Wer geht nicht an einer schlichten unauffälligen Schatztruhe vorbei? Gott ist groß und doch will er uns in unserem Alltag und unserem Leben begegnen. Er macht sich klein für uns, damit wir zu ihm hin wachsen, an seiner Hand groß werden, seine Liebe entdecken und uns an jedem neuen Tag freuen lernen.
Das Abenteuer „ewiges Leben“ kann beginnen. Heute

Danken für Probleme?

Außerdem machte Gott auch Person, Eljadas Sohn zu Salomos Feind. 1. Könige 11,23

Was lesen wir hier? Gott macht Feinde für Salomo! Salomo, der die Weisheit von Gott empfangen hat und Nachfolger vom Thron Israel war. Können wir uns vorstellen, dass Probleme und Schwierigkeiten, die uns in unserem Leben begegnen, vom Gott kommen? Was erwarten wir vom Gott eigentlich? Wir erwarten, dass er uns vor Problemen und Schwierigkeiten bewahrt und alles aus dem Weg räumt, was uns unbequem und schmerzhaft ist. Danken für Probleme? weiterlesen →

Freiheit in Christus

Unser Herz ist voller Leid, doch erleben wir ständig neue Freude. Wir sind arm, aber wir machen andere reich. Wir besitzen nichts und haben doch alles. 2. Korinther 6,10

Würden wir gerne so leben? Voller Leid, heimatlos und arm zu sein – keine schönen Perspektive. Das ist aber die Freiheit, was Apostel Paulus hier beschreibt. In dieser Welt nichts zu besitzen und doch ein Königskind zu sein und alles besitzen. Freude, die aus dem Inneren kommt und nicht von den äußeren Umständen. Andere reich machen, wenn man selbst arm ist. Das ist das wahre Leben und Freiheit in Christus! Wie kommen wir zu dieser Freiheit? Freiheit in Christus weiterlesen →

Erwarten der Herrlichkeit

„Denn wir warten auf das wunderbare Ereignis, wenn die Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Erlösers erscheinen wird.“ 2. Titus 2,13

Die Jünger von Jesus haben vor fast 2000 Jahren auf die Wiederkehr von Jesus gewartet. Petrus zitiert in seiner Pfingstrede die Schrift aus Joel:“In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.“ Apostelgeschichte 2,17

Seit 2000 Jahren leben wir in den letzten Tagen. So könnte man meinen, dass auch das nächste Jahrhundert Wartezeit wird. Keiner weiß, wann diese Zeit antrifft. Apostel Paulus hatte hohe Offenbarungen vom Herrn bekommen, wartete aber auf das Erscheinen seiner Herrlichkeit.

Worauf warten wir?

Einige warten auf die Erweckung, andere auf die Entrückung. Eins haben die Schriften gemeinsam, dass wir auf die Wiederkunft warten sollen. Jesus spricht in Gleichnissen, wie wichtig ist auf die Wiederkunft vom Herrn zu warten. „Gesegnet sind diejenigen, die vorbereitet sind und seine Rückkehr erwarten. Ich verspreche euch, er wird sie Platz nehmen lassen, sich eine Schürze anbinden und sie bedienen, während sie sitzen und essen. Vielleicht kommt er mitten in der Nacht oder kurz vor der Morgendämmerung. Doch wann er auch kommt: Gesegnet sind all diejenigen von seinen Dienern, die dann bereit sind.“ Lukas 12,37-38

Apostel Paulus wartet auf das wunderbare Ereignis, das Erscheinen seiner Herrlichkeit.

Warum wartet er darauf? Was bedeutet das?

Seine Herrlichkeit ist die Liebe Gottes zu uns. In seiner Herrlichkeit vergessen wir die Zeit, die Sorgen und genießen die Fülle seiner Liebe. Seine Herrlichkeit ist ein großes Geschenk an uns Menschen. In seiner Gegenwart erleben wir Himmel auf Erde. In seiner Herrlichkeit sind wir zuhause und wir sind berufen, ganzen Tag in seiner Herrlichkeit zu leben. Apostel Paulus kannte diese Herrlichkeit. Er war von seiner Liebe umhüllt. Er beschreibt die Liebe Gottes:“Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich, stolz oder anstößig. Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. Sie lässt sich nicht reizen und wenn man ihr Böses tut, trägt sie es nicht nach.“ 1. Korinther 13,4

Ist es nicht eher ein Zustand, was Paulus beschreibt, als eine Anstrengung, Gutes zu tun? In seiner Herrlichkeit lassen wir die Steine fallen. Wir hören auf, uns selbst zu beschützen. Wir öffnen unser Herz für andere Menschen. Nach dieser Herrlichkeit sehnen wir uns. Auf Erweckung zu warten ist gut, aber auf seine Herrlichkeit zu warten, in der wir uns eins mit ihm, mit seinen Gedanken und Gefühlen, werden, ist noch besser. Da brauchen wir nicht mehr jemanden zum Glauben zu bringen. Die Herrlichkeit Gottes bringt die menschlichen Herzen zum Schmelzen und persönliche Begegnung mit ihm. Wo lebt die Herrlichkeit Gottes? Sie wohnt in den Herzen der Menschen, die ihn lieben und ihm sein Leben anvertraut haben. Warum erleben wir so wenig Herrlichkeit Gottes in unseren Gemeinden? Sind wir nicht alle hingegebene Christen? Die Herrlichkeit Gottes lebt nicht in menschlichen Anstrengungen gutes Leben zu führen, sondern in der engen Beziehung zu Jesus Christus, in dem Verliebtsein in ihn. Seine Herrlichkeit ist das Konzentrat der Liebe, die wir durch unsere Liebe, durch unser Erwidern seiner Liebe entfachen können, wenn

wir stehen bleiben und auf seine Komplimente hören, wenn wir uns in seine Arme fallen lassen und genießen seine Gegenwart. Das ist kein Dienst, keine Arbeit. Das ist Leidenschaft, Liebe, Hingabe. Jesus freut sich so sehr auf die gegenseitige Beziehung, sodass er Konzentrat seiner Liebe nicht zurückhalten kann. Sie bricht als ein reißender Wasserstrom in unser Leben aus. Er wünscht sich diese Leidenschaft seiner Liebe freizusetzen. Wer wird zu seinem Kanal, durch wen diese Herrlichkeit fließen wird? Wer macht Jesus zum Zentrum seines Lebens und baut sein Leben auf dieser Beziehung? Wer macht ihn zu seinem besten Freund? Diese Herrlichkeit wird erscheinen. Das ist für die letzte Zeit vom Vater für uns vorbereitet. Keiner kann es zurückhalten oder verhindern. Das ist Plan Gottes für unsere Generation, seine Herrlichkeit freizusetzen. Gott bereitet starke Persönlichkeiten vor, die die

Leidenschaft zu seinen Kindern freisetzen werden. Diese Menschen sind durch das Feuer seiner Prüfungen gegangen und sich an seiner Liebe festgehalten. Sie stellten Jesus Liebe über alles in ihrem Leben. Das sind Gefäße, die im Feuer geläutert wurden, die dafür vom Gott geschaffen wurden, seine Herrlichkeit freizusetzen. Mein Herz brennt danach, das Feuer der Liebe zu meinen Kindern zu entfachen.

Ich will ihre Herzen heilen und ihre Tränen abtrocknen. Ihr sollt mein Volk sein und ich euer Gott. Erkennt die Zeit der Ernte, der Liebe, der Freude, der Kraft. Nehmt diese Geschenk an und tauscht nicht auf alltägliche Wünsche und Ziele um. Das ist mein Herz für euch. Lebt in dieser Herrlichkeit jeden Tag und trinkt daraus das Wasser des Lebens der Fülle und der Kraft. Das ist die Zeit der Gnade, der Freude, der Liebe. „Ich bin das Alpha und das Omega – der Anfang und das Ende“, spricht der Herr und Gott, der ist, der immer war und der noch kommen wird, der Allmächtige.“Offenbarung 1,8

Auf die Ankunft warten

Der Herr spricht: „Siehe, ich komme so unerwartet wie ein Dieb! Glücklich ist der, der wachsam auf mich wartet und seine Kleider anbehält, damit er nicht nackt gehen und sich schämen muss.“ Offenbarung 16,15

Zwei Aufgaben haben wir von dem Herrn aufgetragen bekommen: Wachsam warten und bekleidet zu sein. Anscheinend kann man warten, aber nicht wachsam genug. Was bedeutet wachsam zu warten? Auf die Ankunft warten weiterlesen →

Unser Vater

„Menschenkind, ich werde dir durch einen plötzlichen Tod das nehmen, woran du dich freust. Aber du darfst weder klagen noch weinen und auch keine Träne vergießen.“ (Hesekiel 24,16)

Woran erfreuen wir uns? An unseren Mitmenschen, an unseren Kindern. Hesekiel wird seine Frau genommen, die er liebt und er darf weder klagen noch weinen. Ist Gott nicht hart? Gott entscheidet, dass seine Frau stirbt und der Prophet darf nicht klagen. Unser Vater weiterlesen →

Sichtbare oder unsichtbare Welt

„Nachdem alles Land unter den Stämmen aufgeteilt war, gaben die Israeliten Josua ein Erbteil bei Ihnen. Wie der Herr angeordnet hatte, gaben sie ihm Timnat-Serach im Bergland von Ephraim, die Stadt, die er sich ausgesucht hatte. Er baute die Stadt wieder auf und ließ sich dort nieder.“ Josua 19,49

Das eroberte Land wurde unter 12 Stämmen Israel aufgeteilt. Josua darf sich auf Anordnung Gottes eine Stadt aussuchen. Wer ist Josua, der Sohn Nuns?

„Der Herr redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht wie ein Mann mit seinen Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie.“ 2.Mose 33;11

Josua verließ das Zelt der Begegnung nie. Das Zelt der Begegnung war dafür da, um die Zeit in der Gegenwart Gottes zu verbringen. Wir können uns vorstellen, wie langweilig es sein sollte, ständig im Zelt Gottes zu sein und zu beten. Die anderen Menschen im Lager kümmern sich um das Essen, Vieh, Kinder und Josua betet. Ich glaube nicht, dass er zwischen dem alltäglichen Leben und Gebet zerrissen war. Ihm machte das Beten genauso Freude, wie für die anderen das Essen zu bereiten, Vieh oder Familie zu versorgen. Er war berufen, in der Gegenwart Gottes zu leben. Er war berufen Israel ins verheißene Land zu führen und Werkzeug Gottes zu sein. Wenn ein Mensch zu etwas Besonderen berufen ist, versucht aber gewöhnliches, alltägliches Leben zu führen, dann wird Unzufriedenheit ständig sein Begleiter sein. Vielleicht scheint es langweilig zu sein, im Zelt der Begegnung die Zeit zu verbringen und zu beten, aber es macht glücklich und zufrieden. Wer seiner Berufung nachfolgt, wird vom himmlischen Vater eine Erbe bekommen, die einen ewigen Bestand hat.

Josua war ein Kämpfer Gottes und vollbrachte viele Wunder in Gottes Namen. Sein Name ist tausenden Generationen nach ihm bekannt und er ist immer noch Vorbild für uns auch in unserer Zeit. Sein Mut, Entschlossenheit und Glaube sind faszinierend.

Gott sucht Menschen, die seine Nähe suchen mehr als alles andere in dieser Welt. Er wird sie zum Sieg führen und sie werden ein Vorbild für alle andere Generationen nach uns sein.

Für jeden einzelnen Menschen gibt es eine Berufung und einen Platz in der Gegenwart Gottes, aber nur wenige sind bereit, den Preis der Nachfolge zu bezahlen, die unsichtbare Welt über die sichtbare Welt zu stellen.

„Glaube bedeutet das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert.“ Hebräer 11,1

Geist Gottes ruft dich in seine Gegenwart und möchte mit dir Gemeinschaft haben. Folge seinem Ruf und du wirst in den Armen deines Himmlischen Vaters Ruhe und Frieden finden, der alle Vernunft übersteigt.

Das Wort Gottes

Das Wort Gottes

Hesekiel 3,1-2

Er sagte:“Menschenkind, iss, was ich dir gebe – iss diese Rolle! Und dann geh und sprich zum Volk der Israeliten.“ Ich öffnete den Mund und er gab mir die Rolle zu essen.

Die Schriftrolle war mit Wort Gottes gefüllt, das Hesekiel aß. Natürlich ist es ein geistliches Bild. Jesus ist auch das Brot des Lebens, was wir essen sollen.

Johannes 6,35

Jesus erwiderte: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern. Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.“

Wie sollen wir mit diesem Brot umgehen? Wie sieht es im Alltag mit dem „Brot des Lebens“ aus? Wie können wir es essen?

Also alle, die zu Jesus noch nicht gekommen sind, haben Hunger und Durst. Wenn man aber zu Jesus kommt, dann hat man keinen Hunger und Durst. Wir verstehen natürlich, dass es einen geistlichen Hunger und Durst gibt.

Wie leben diese Menschen, die einen geistlichen Hunger und Durst haben?

Sie wissen natürlich nicht, dass sie am Verhungern und am Verdursten sind. Sie versuchen mit allen möglichen Sachen diesen Durst zu stillen, was sie aber noch leerer und durstiger macht.

Könnt ihr euch eine Gesellschaft aus lauter hungriger und durstiger Menschen vorstellen?

Jeder kämpft nur um sein Leben und sucht seine eigene Vorteile. Jesus will diesen Hunger und Durst stillen. In ihm haben wir einen übernatürlichen Frieden, der alle Vernunft übersteigt. Jesus ist das Zentrum des Universums. Lasst uns zu diesem Zentrum kommen und nicht mehr von ihm weglaufen. Nur Er kann unseren Hunger und Durst stillen. Er ist das Brot des Lebens.

Johannes 7, 37-38

„Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.“

Erst müssen wir uns eingestehen, dass, wenn wir Jesus nicht persönlich kennen, wir durstige und hungrige Kinder sind. Wir versuchen mit allen möglichen Mitteln aus dieser Welt unsere geistliche Bedürfnisse zu stillen, bleiben aber leer und erschöpft. Jesus sagt: „Kommt zu mir!“

Was bedeutet das?

Wir sehen doch Jesus nicht, aber wir können ihn in unserem Herzen erleben. Das bedeutet seine Gegenwart zu suchen, ihn einzuladen zu kommen und uns zu essen und zu trinken, zu geben. Er gibt uns sich selbst zu Essen. Wenn wir unseren Kindern Brot geben, dann haben wir es entweder bezahlt oder selbst gebacken. Jesus gibt uns aber sich selbst zu Essen. Das ist auch ein geistliches Bild. Wenn wir zu ihm kommen, dann geht er in uns hinein, wie die Schriftrolle bei Hesekiel, die süß wie Honig schmeckte. Wenn wir Jesus als unser Brot jeden Tag essen, werden wir von ihm ausgefüllt. Wenn wir sein lebendiges Wasser trinken, dann werden die Ströme des lebendigen Wassers von unserem Leib fließen. Das lebendige Wasser ist der Heilige Geist. Heiliger Geist will durch uns in diese Welt fließen. Für jeden von uns gibt es im Himmel eine Quelle des lebendigen Wassers. Wenn wir um das Wasser bitten, dann brauchen wir Geduld und Ausdauer im Gebet, denn manchmal der Zugang zu diesem Wasser mit dem geistlichen Kampf verbunden ist. Dunkle Mächte setzen alles daran, dass wir nicht trinken können.

Psalm 42,1

„Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so sehne ich mich nach dir, mein Gott.“

Jesus will uns zu trinken geben. Sucht nach seinem lebendigen Wasser! Er wird euren Durst stillen.

Jesus zu essen, bedeutet nicht nur sein Wort lesen, denn Jesus ist zum Wort Gottes geworden. In erster Linie geht es hier um die persönliche Beziehung zu Jesus, um die Freundschaft mit ihm. Er hat sich uns ganz hingegeben, um uns zu zeigen, dass er der beste Freund ist, der bereit war, sein Leben für uns zu lassen.

Lehnt diese Freundschaft nicht ab und lernt seine Freundlichkeit kennen.